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Freitag, 6. April 2012

Wunschkonzert

In den gestrigen Arbeitstag ging ich mit festen Vorstellungen: gutes Geschäft, Sonne und nette Fahrgäste. Gut, so könnte man sagen, das wünschen wir uns alle jeden Tag..--).

Das Besondere aber war - es ging alles in Erfüllung!

Morgens um 6.00 Uhr. Mein Nachtfahrer hatte den Wagen perfekt sauber und "in meinem Sinne" hinterlassen. So lässt sich arbeiten. Das ist nicht selbstverständlich, denn ich teile mir das Auto nicht mit einem festen Nachtfahrer, sondern 4 x pro Woche sitzt dort eine andere Aushilfe im Sattel und jeder hat so seine Angewohnheiten.
Nein, dieses Mal gab´s nichts zu meckern..--)). Sitz einstellen, Klimaautomatik an und los! Nachdem ich 30 Minuten am Stand gewartet hatte, näherte sich die Zeit, in der die Dialysefahrten vergeben wurden. Brrr... Nein, keine Lust darauf. Ich wünschte mir eine Fahrt zu Flughafen. Da viele Hamburger schon in die Osterferien aufgebrochen waren, sollte der Berufsverkehr sich in Grenzen halten. Dazu kam, daß meine schon öfters erwähnte Kaffee-Tankstelle eben am Flughafen "liegt".

Es knackte im Funk. Ich war dran und - ja! eine Flughafentour. Die Kundin kam aus München und wir kamen, aufgrund meiner 30 Jahre in dieser Stadt, bzw. Gegend, natürlich ins Gespräch. So waren schon die ersten "Wünsche" erfüllt: Flughafen und eine nette Kundin.

Die entspannte Atmosphäre in der Stadt setzte sich fort. An der Shell in der Alsterkrugchaussee trafen sich - wie immer - ein paar Kollegen, ich ließ den Wagen waschen und genoss meinen Kaffee..--)).

Am Mittag ein ähnliches Spiel. Kurz bevor die Dialysetouren begannen, stieg das Verlangen nach einer ruhigen Tour in die Innenstadt. In Wentorf übernahm ich einen Auftrag für´s Gewerbegebiet. Ein Mann hatte sein Motorrad offenbar in die Werkstatt gebracht und musste zurück ins Büro - Berthastraße / Dehnhaide, bzw. Barmbek. Yes!! Schon wieder hat´s geklappt..--))! Und weg.

Den i-Punkt setzte dann gegen 14.30 Uhr eine Stammkundin, die noch flott von Aumühle zum Hauptbahnhof wollte. Aber gern! 35 Minuten Fahrt, 10 Minuten brauchte ich, um vom Parkplatz Kirchenallee wieder auf die Straße zu kommen (ganze Reisegruppen blockierten rotzfrech den Platz) und 30 Minuten dauert die Fahrt zurück in die Peripherie. Der Arbeitstag war gelaufen und ich zufrieden.

Ostern kann kommen. Nun stehen erst mal 2 freie Tage auf dem Programm.